Schulleben

Fleißigste Leser des Jahres gekĂŒrt

Auch dieses Schuljahr wieder wurden die fleißigsten Punktesammler im web-basierten Leseförderungsprogramm Antolin prĂ€miert. Rektorin Sabine Graser und Antolinbetreuer Benjamin Koppmann bedankten sich bei den SchĂŒlerinnen und SchĂŒlern fĂŒr ihren fleißigen Leseeinsatz und waren beeindruckt von der Menge an Punkten, die in diesem Schuljahr erreicht wurden.

In jeder Jahrgangsstufe bekamen die besten drei Kinder eine Urkunde und durften sich einen kleinen Preis aussuchen. Die besten Punktesammler waren Xaver Adam (Klasse 4 a), Anaya Lewis (Klasse 3 a), Rosa Schleicher (Klasse 1/2 d) und Lasse Stobrawe (Klasse 1/2 d).

Herzlichen GlĂŒckwunsch an alle Gewinner!

 

Projektwoche der Klassen 4 a und 4 b

Nachdem ein Besuch im Schullandheim Pottenstein aufgrund der aktuellen Corona-BeschrĂ€nkungen storniert werde musste, fĂŒhrten die beiden Klassen mit ihren Klassenleitern Herrn Koppmann und Frau GrĂŒnauer als Ersatz eine Projektwoche durch.

In der Zeit vom 12. bis 16.07.2021 sĂ€gten, malten und lackierten die Buben und MĂ€dchen einen Zaun im Stile von James Rizzi, um den Eingang der Grundschule zu verschönern. In den Trocknungstagen dazwischen fĂŒhrte man Wanderungen im Steinwald und Waldnaabtal durch. Am letzten Tag wurde in Teamarbeit ein beeindruckendes Landart-Kunstwerk auf dem Pausenhof gestaltet. Dabei durften nur Materialien verwendet werden, die die Natur von selbst hergab und von den SchĂŒlern gefunden werden konnten.

Alle Kinder hatten viel Spaß und freuten sich, ihrer alten Schule etwas „hinterlassen“ zu können.

 

Aktionstag „Bayern schwimmt“

Zum Schuljahresende konnte in Zusammenarbeit mit der Wasserwacht Erbendorf ein außergewöhnliches Projekt im Rahmen des Sportunterrichts von der Schule organisiert werden: der Aktionstag „Bayern schwimmt“.

Zur Vorbereitung des Schwimmtags wurden die 3. bis 6. Klassen zunĂ€chst im Klassenzimmer durch Youtube-Videos der Wasserwacht Bayern ĂŒber das sichere Schwimmen und ĂŒber die Baderegeln informiert.

Am Dienstag, 20. Juli 2021, war es dann soweit: Die SchĂŒler konnten nach der sehr langen, corona-bedingten Schwimmpause das Freibad endlich wieder besuchen. Dort begrĂŒĂŸte sie Herr Seiler, der Vorsitzende der örtlichen Wasserwacht. Nach dem Umziehen und Duschen wurden die SchĂŒler in zwei Gruppen eingeteilt: Schwimmer und Nichtschwimmer.

Die Schwimmer hatten die Möglichkeit, das bronzene Schwimmabzeichen abzulegen. Folgende Leistungen waren vorgegeben:

  • 15 Minuten Schwimmen – 50 m in RĂŒckenlage und mindestens 150 m in einer anderen Schwimmart (meist Brustschwimmen)
  • Paketsprung vom Startblock
  • Tauchen nach einem Tauchring in ca. 2 m Tiefe
  • Kenntnis von Baderegeln

Die Kinder zeigten enormes Engagement und schafften die erforderlichen Leistungen des Bronzenen Schwimmabzeichens. Sie erhielten auch einen neuen Schwimmpass, wenn sie bereits ĂŒber dieses Schwimmabzeichen verfĂŒgten, weil sich die Voraussetzungen dafĂŒr verĂ€ndert hatten.

Danach durften die SchĂŒler noch die Wasserrutsche und den Sprungturm nutzen, was sie eifrig und mit viel Spaß machten.

Die Nicht- und Halbschwimmer hatten in der Kleingruppe die Möglichkeit zu zeigen, was sie schon konnten. Mit und ohne Schwimmhilfen trainierten sie ihre Wasserlage und das Gleiten sowie ArmzĂŒge und BeinschwĂŒnge.

Die SchĂŒler waren durch die intensive Betreuung der externen Trainer so motiviert, dass die meisten Halbschwimmer das „Seepferdchen“ bestanden und ihre SchwimmfĂ€higkeit danach stolz unter Aufsicht im Schwimmerbecken erproben durften.

Sowohl die Mitglieder der Wasserwacht – die sich fĂŒr diesen besonderen Tag extra freigenommen hatten – als auch die LehrkrĂ€fte waren ĂŒberrascht ĂŒber die erstaunlich große Anzahl der Abzeichen, die bei dieser Aktion abgenommen werden konnten.

Herr BĂŒrgermeister Reger machte sich am Vormittag ein Bild von der tollen Aktion der Wasserwacht Erbendorf. Er war begeistert vom herausragenden Engagement auf allen Seiten und zeigte sich sehr erfreut darĂŒber, dass das Freibad nun wieder einmal zum Schulschwimmen genutzt werden konnte. Deshalb erklĂ€rte er sich gerne bereit, die Kosten fĂŒr die abgelegten Abzeichen zu ĂŒbernehmen.

Der Aktionstag „Bayern schwimmt“ war fĂŒr alle Seiten ein ĂŒberaus gewinnbringendes Projekt:

  • FĂŒr die SchĂŒler war es eine willkommene Abwechslung vom Schulalltag, ein schönes sportliches Ereignis mit Wettbewerbscharakter und einem Abzeichen als krönendem Abschluss.
  • FĂŒr die Schule war es eine corona-konforme und sehr motivierende Gelegenheit, Schwimmunterricht auf höchstem Niveau anzubieten.
  • FĂŒr die Wasserwacht war es eine ganz neue Art der Zusammenarbeit mit der Schule und auch eine besondere Gelegenheit, das Interesse an diesem Ehrenamt bei den Kindern zu wecken.

 

Weltwasserwoche – Klasse 4 a gewinnt Preis

Normalerweise fahren die vierten Klassen jedes Schuljahr ins Freilandmuseum Oberpfalz nach Neusath/Perschen. Da das Wasser mit all seinen Facetten ein zentrales Thema im Lehrplan der vierten Jahrgangsstufe ist, findet dort alljÀhrlich die Weltwasserwoche statt.

Schulklassen aus vielen verschiedenen Landkreisen durchlaufen auf dem GelĂ€nde des Museums viele Mitmach- und Informationsstationen zum Thema Wasser. Dabei geht es zum Beispiel um den natĂŒrlichen Wasserkreislauf, die DurchlĂ€ssigkeit und WasserspeicherfĂ€higkeit verschiedener Bodentypen oder die Wassernutzung frĂŒher und heute. Alles prĂ€sentiert von fachkundigem Personal oder externen Mitarbeitern diverser Institutionen, wie zum Beispiel dem Wasserwirtschaftsamt. Normalerweise eines der Highlights in der vierten Klasse



aber was ist schon „normal“ in diesem Coronaschuljahr? Leider war eine DurchfĂŒhrung aufgrund der aktuellen BeschrĂ€nkungen in gewohnter Form nicht möglich. Aus diesem Grund organisierte das Landratsamt Schwandorf in Kooperation mit verschiedenen WasserwirtschaftsĂ€mtern dieses Jahr eine virtuelle Ausgabe. Das GelĂ€nde des Freilandmuseums konnte man ĂŒber deren Website mit einem virtuellen Rundgang erkunden. Dies erledigte die Klasse mit dem schuleigenen iPad Koffer und auch vom heimischen PC/Laptop/Tablet aus. Eine sehr gelungene Sache, da man Tablets und Handys sogar bewegen und sich damit „live umschauen“ konnte! Eingebettet waren in den Rundgang sechs interessante Videos zu verschiedenen Themen, prĂ€sentiert von Experten. So erfuhr man etwas darĂŒber, mithilfe welcher Tiere man die GewĂ€sserqualitĂ€t beurteilen kann oder welche Bedeutung der Waldboden in Bezug auf Wasser hat. Diese Videos sah man im Plenum und besprach sie danach.

Zu guter Letzt bearbeitete man Quizfragen zum Rundgang und den Videos. Diese konnte man zusammen mit einem Feedbackbogen einreichen und damit am Gewinnspiel teilnehmen. Unter allen Einsendungen wurden dann die Gewinnerklassen gezogen und die Klasse 4 a konnte sich glĂŒcklich schĂ€tzen, fĂŒr jedes Kind eine Urkunde, ein Quietschetierchen und einen Wasserball als Preise per Post entgegenzunehmen.

 

Theaterbesuch der Grundschule auf der Luisenburg

Am Ende dieses Schuljahrs war es zum ersten Mal seit Beginn der Corona-Pandemie möglich, eine Theaterfahrt zu organisieren. Die Klassen 1 bis 4 der Grundschule freuten sich sehr, als sie am 1. Juli 2021 die Premiere des Musicals „Pinocchio“ auf der Luisenburg besuchen durften. Schon die gemeinsame Busfahrt nach Wunsiedel war fĂŒr die Kinder ein kleines Abenteuer. Viele SchĂŒler waren zum ersten Mal auf der Luisenburg. Sie staunten nicht nur ĂŒber die großen Felsen auf der BĂŒhne, sondern vor allem ĂŒber die bunten KostĂŒme der Schauspieler, die fetzigen Tanzeinlagen, den schnellen Wechsel der Kulissen und die beeindruckenden Theatereffekte, wie z. B. Feuer und Rauch.

Gespannt und sehr konzentriert folgten die SchĂŒler der Handlung auf der FelsenbĂŒhne: Im Musical „Pinocchio“ wird erzĂ€hlt, wie aus der gleichnamigen Holzpuppe ein Mensch, ein kleiner Junge wird. Der Tischler Geppeto schnitzt eine Marionette und wĂŒnscht sich, dass seine Puppe ein richtiger Junge wĂ€re. In der Nacht erscheint eine blaue Fee und erweckt die Holz-puppe zum Leben. Geppeto tauft die Puppe dann auf den Namen „Pinocchio“ und ist glĂŒcklich, dass er nun einen Sohn hat. Er schickt Pinocchio in die Schule, damit er auch etwas lernt. Pinocchio kommt dort aber nicht an: Er wird durch falsche Freunde und böse Begleiter, wie den Kater und den Fuchs, von seinem Weg abgebracht und gerĂ€t immer wieder in Schwierigkeiten.

Stationen seiner Reise sind ein Marionettentheater, in dem Pinocchio als Star auftritt, eine VergnĂŒgungsinsel, auf der er mit anderen Kindern „Party“ macht und zuletzt der Bauch eines Walfischs, in dem er seinen Vater Gepetto wiederfindet. Pinocchio rettet seinen Vater aus dem Bauch des Wals und wird von der blauen Fee zur Belohnung in einen richtigen kleinen Jungen verwandelt.

Besonders lustig fanden die SchĂŒlerinnen und SchĂŒler, dass beim LĂŒgen Pinocchios Nase immer ein StĂŒck lĂ€nger wurde, bis sie schließlich fast so lang wie die Marionette selbst war.

Begeistert applaudierten die Kinder am Ende des StĂŒcks den Schauspielern und dankten ihnen so fĂŒr die wirklich beeindruckende und abwechslungsreiche Vorstellung.

Dieses Erlebnis wird den GrundschĂŒlern trotz der nötigen Corona-Maßnahmen, wie z. B. Maske und Abstand, sicher noch lange in Erinnerung bleiben.

Galaktische Projektwoche der dritten Klassen an der Grundschule Erbendorf

„Meine Welt von morgen“: 3. Klassen setzen sich mit Nachhaltigkeit, Technisierung und Umweltschutz auseinander

Erbendorf. (njn) Die Grundschule hat es bewiesen: Auch im Distanzunterricht sind schulische Projekte möglich. In der Faschingswoche gestalteten LehramtsanwĂ€rterin Lena Scharf und die beiden Klassenleiter der 3. Klassen, Michael Siegel und Eva-Maria Emmerig, fĂŒr die SchĂŒler der Klassen 3a und 3b eine Projektwoche unter dem Motto „Meine Welt von morgen“. Dabei standen Nachhaltigkeit, Technisierung und Umweltschutz im Mittelpunkt.

Bei diesem Projekt wurde modernste Technik eingesetzt: Padlets. Dabei handelt es sich um eine digitale Pinnwand, auf der Texte, Bilder, Videos, Links, Sprach- und Bildschirmaufnahmen sowie Zeichnungen abgelegt werden können. Auch Arbeitsergebnisse können mit dem Padlet wieder angeheftet werden. Nicht zuletzt stellten die LehrkrĂ€fte die verschiedensten Aufgaben, die es zu bearbeiten galt, darauf zur VerfĂŒgung.

WĂ€hrend der Projektwoche gab es Pflicht- und Wahlaufgaben, bei denen die SchĂŒler auch fĂ€cherĂŒbergreifend sehr kreativ werden konnten – und auch geworden sind: So bastelten sie aus alten, unbrauchbaren GegenstĂ€nden Musikinstrumente und SportgerĂ€te. „Upcycling heißt dieser Do-it-yourself-Trend, der dem Gedanken des Umweltschutzes entspringt“, erklĂ€rte Lehrer Michael Siegel. „Man muss nicht immer alles neu kaufen, wenn man alte Dinge umfunktionieren kann.“ Mit Musikinstrumenten kennt sich der Lehrer als Bandmusiker aus.

Aber auch mathematische Fragestellungen regten zur Auseinandersetzung mit dem Thema Umweltschutz an. Beispielsweise, ob es sein könne, dass man in zwei Jahren 1000 Kilogramm MĂŒll verursacht. „Das Fach Mathematik in der Grundschule knĂŒpft an die Welt des Kindes an und trĂ€gt dazu bei, Probleme zu strukturieren und zu lösen“, erklĂ€rte LehramtsanwĂ€rterin Lena Scharf. So liefere die Mathematik einen Beitrag zur altersgemĂ€ĂŸen LebensbewĂ€ltigung.

„SchĂŒler lernen im Mathematikunterricht auch, Probleme zu lösen. Damit werden sie zunehmend sichererer im Argumentieren, indem sie mathematische Aussagen hinterfragen und auf Korrektheit oder PlausibilitĂ€t ĂŒberprĂŒfen“, beschreibt Scharf die Kompetenzen, die hinter einer solchen Aufgabe stehen. „Wie könnte die Schule der Zukunft aussehen oder welche Berufe könnten morgen wichtig sein?“: Zu diesen Fragestellungen kamen viele Ideen: vom Abfalldesigner ĂŒber den Robotermechaniker bis hin zu einer Naturpolizei.

In einem Schuhkarton haben die DrittklĂ€ssler auch ganz konkret modelliert, wie sie sich die Zukunftswelt vorstellen. „Sie beginnen, mit ihren Antworten auf komplexe Fragestellungen auch unterschiedliche Sichtweisen, Themen und ZusammenhĂ€nge zu reflektieren.“ So erlĂ€uterte Eva-Maria Emmerig die fĂ€cherĂŒbergreifende Aufgabenstellung aus dem Heimat- und Sach- sowie Kunstunterricht. „Die Lernenden entwickeln dabei zunehmend verantwortungsvolles, demokratisches und nachhaltiges Handeln.“

Begleitet wurden die Kinder auf ihrer galaktischen Reise von der Figur „Astronautikus“: Er hat wĂ€hrend der Woche Aufgaben erklĂ€rt und ein Lernvideo bereitgestellt. Zum Abschluss hatte er fĂŒr die Kinder noch eine kleine Überraschung vorbereitet.

Und hier ein paar EindrĂŒcke zu den galaktischen Ergebnissen:

 

Bundesweiter Vorlesetag

Auch in diesem Jahr beteiligt sich die Grund- und Mittelschule am Bundesweiten Vorlesetag.

Neue LehrkrÀfte in der Steinwaldstadt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

An der Grund- und Mittelschule beginnen mit dem neuen Schuljahr zehn neue LehrkrÀfte ihren Dienst.

Besonders herzlich begrĂŒĂŸen wir die neuen LehramtsanwĂ€rterinnen fĂŒr die Grundschule, Eva-Maria Emmerig und Lena Scharf, sowie LehramtsanwĂ€rter Nico DĂŒmmelbeck fĂŒr die Mittelschule. Frau Emmerig ĂŒbernimmt die Klassleitung der Klasse 3b.

Lehrerin Anna Lindner ist derzeit im Homeoffice tĂ€tig. Sabine HĂŒbner wird als Lehrerin ohne Klassleitung in mehreren Klassen der Grund- und Mittelschule unterrichten. Lehrer Sebastian Högl aus Kemnath und Lehrerin Birgit Tanner aus Erbendorf verstĂ€rken die Mobile Reserve im Schulamtsbezirk. Als neue FachlehrkrĂ€fte unterrichten Thomas Eber (Erbendorf) und Ines Greim an der Schule. Mit im Boot ist auch die ReligionspĂ€dagogin Michaela Sauer (Wildenreuth), die den evangelischen Religionsunterricht in der Grundschule ĂŒbernimmt und zudem eine Beratungsstunde fĂŒr Krisensituationen anbieten wird.

Wir heißen alle herzlich willkommen und wĂŒnschen viel Freude am neuen Einsatzort.

 

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